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    Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie

    Fallberichte Staatsprüfung

    Die Fallberichte sind vor allem für die staatliche Approbationsprüfung am Ausbildungsende von Bedeutung. Eine Zulassungsvoraussetzung der Prüfung ist die Vorlage von 6 ausführlichen Fallberichten über eigene Patientenbehandlungen unter Supervisison in einem Umfang von bis zu 15 Seiten. Nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung APrV haben diese Falldarstellungen haben die wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen, die Diagnostik, Indikationsstellung und eine Evaluation der Therapieergebnisse mit einzuschließen, ein ätiologisch orientiertes Krankheitsverständnis nachzuweisen sowie den Behandlungsverlauf und die Behandlungstechnik in Verbindung mit der Theorie darzustellen.
     
    Folgendes Schema hat sich bei der Erstellung der Fallberichte bewährt (Gliederung Fallbericht). Bitte sehen Sie diese Vorlage nicht als Dogma, sondern besser als Leitlinie und Orientierung. Es kann und darf durchaus vorkommen, dass ein Bericht in einer davon abweichendenden Darstellung dem Einzelfall einer Patientenbehandlung besser gerecht wird. Ferner ist es auch nicht die Pflicht, auf jeden Punkt der Gliederung ausführlich einzugehen. Oft besteht die Kunst des Berichtschreibens eher im (Weg)Lassen.
     
    Auch diese Fallberichte sind mit einem Deckblatt Fallbericht dem jeweiligen Supervisor zur Korrektur und Unterschrift vorzulegen. Der wichtigste inhaltliche Unterschied zu einem "einfachen" Abschlussbericht ist die subjektive Note des Fallberichts. Kommentare, Bewertungen, Reflexionen und Diskussionen sind hier quasi das Salz in der Suppe ! 

    Alle sechs Fallberichte müssen sich auf Behandlungen beziehen, die im Rahmen der vertragsärztlichen ambulanten Regelversorgung an der Institutsambulanz (oder einer externen Lehrpraxis) durchgeführt wurden. Sie werden beim Weiterbildungsstudiengang eingereicht, dort inhaltlich wie formal geprüft und anschließend an die Teilnehmer zurückgegeben. Zwei Fälle werden als Prüfungsfälle ausgewählt und bei der Prüfungsbehörde nach Genehmigung durch den Weiterbildungsstudiengang in vierfacher Ausfertigung vorgelegt. Sie bilden somit die Grundlage der mündlichen Approbationsprüfung !

    Wegen der geforderten ergebnisbezogenen Evaluation sollen die Falldarstellungen abgeschlossen sein, die Prüfungsfälle müssen es nach Mitteilung des Prüfungsamtes grundsätzlich sein ! Natürlich lässt sich diskutieren, wann, wie und wodurch eine Psychotherapie abgeschlossen ist und entsprechend eine Grauzone definieren. Am besten ist es, dieses Kriterium von Anfang an im Auge zu haben und möglichst keine Fälle für die Prüfung auszuwählen, die in der Endphase der Ausbildung aufgenommen wurden und dann unter Druck kurzfristig quasi zuende behandelt werden müssen.

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