Intern
    Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie

    Praktische Tätigkeit

    Die praktische Tätigkeit dient dem Erwerb praktischer Erfahrungen in der Behandlung von Störungen und umfasst insgesamt 1.800 Stunden. Der Weiterbildungsstudiengang kooperiert zum Zwecke der Durchführung der praktischen Tätigkeit mit einer Reihe von psychiatrisch klinischen Einrichtungen und Einrichtungen der psychotherapeutischen und psychosomatischen Versorgung.

    Die praktische Tätigkeit untergliedert sich in zwei Abschnitte.

    Die Praktische Tätigkeit I ("Psychiatrie") umfasst eine einjährige praktische Tätigkeit mit einem Umfang von 1.200 Stunden in einer psychiatrisch klinischen Einrichtung, die im Sinne des ärztlichen Weiterbildungsrechts zur Weiterbildung für Psychiatrie und Psychotherapie zugelassen ist oder als gleichwertige Einrichtung anerkannt ist. Der Ausbildungsteilnehmer wird in dieser Zeit an der Diagnostik und Therapie von mindestens 30 Patienten beteiligt und muss die Behandlungen dokumentieren.

    Die Praktische Tätigkeit II ("Psychosomatik") besteht aus einer halbjährigen praktische Tätigkeit mit einem Umfang von 600 Stunden in einer von einem Sozialversicherungsträger anerkannten Einrichtung der psychotherapeutischen/psychosomatischen Versorgung oder in der Praxis eines Ärztlichen oder Psychologischen Psychotherapeuten.

    Mit der praktischen Tätigkeit in den klinischen Einrichtung sollten die Teilnehmer zeitnah zum Ausbildungsstart beginnen, denn so können die Inhalte der Theorieausbildung im direkten Patientenkontakt unmittelbar angewendet und vertieft werden. Die Reihenfolge der beiden unterschiedlichen Praktischen Tätigkeiten I und II ist dabei unerheblich, auch wenn es sich aus organisatorischen Gründen bewährt hat, wenn möglich mit der Psychiatriezeit zu beginnen.

    Darüber hinaus besteht die Option, auch schon vor dem ersten Theorieseminar am Beginn des Wintersemesters mit der praktischen Tätigkeit zu beginnen. Sobald ein Teilnehmer im Weiterbildungsstudiengang eingeschrieben ist, was in der Regel ist dies schon 3 Monate vor Semesterbeginn der Fall ist, kann die Praktische Tätigkeit aufgenommen werden. Dies kann die Ausbildung nicht unerheblich beschleunigen. Vorraussetzung für eine Anerkennung ist jedoch, dass der Teilnehmer zu diesem früheren Zeitpunkt bereits alle Bestandteile der Master-Prüfung im Fach "Psychologie" erfolgreich absolviert hat.

    Die Auswahl einer Einrichtung treffen die Teilnehmer eigenständig, auch bewerben sie sich dort direkt um einen Platz. Die Mitarbeiter beraten und helfen jedoch selbstverständlich bei der Planung der Praktischen Tätigkeit. Zusätzlich wird die Veranstaltung "Anleitung zur Praktischen Tätigkeit" am Ausbildungsbeginn angeboten, die Dr. Carsten Pohl als Alumnus mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Krankenhauspsychiatrie (UK Würzburg, BKH Lohr) durchführen wird.

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